IMG_6320Alexander Gauland, seines Zeichens stellvertretender Bundessprecher und Fraktionvorsitzender der AfD-Fraktion in Brandenburg, begeisterte bei unserer Veranstaltung die zahlreich erschienenen Trierer: Das Interesse an unseren Inhalten ist auch weiterhin ungebrochen. Das zeigte sich am gestrigen Abend, bei dem nicht nur Alexander Gauland einen Vortrag hielt, sondern unser Spitzenkandidat Uwe Junge den Trierern das Wahlprogramm vorstellte.

Gauland: Aktuelles Zeitgeschehen im Fokus

Gauland referierte nicht zu seinem eigentliche Thema, der Aussenpolitik, sondern sprach vor allem über das aktuelle Zeitgeschehen mit all seinen Facetten: Von der Europolitik bis hin zur Asylpolitik gab er Einblicke in die Vorstellungen und Positionen der Alternative für Deutschland. Insbesondere beim Thema Asyl zeigte er, dass die AfD eben nicht nur mit hohlen Phrasen hantiert, sondern Ursachenbekämpfung betreiben möchte. So steht für uns beispielsweise die Frage im Raum, wie die Hilfsorganisation der UN, die UNHCR, wieder finanziell so ausgestattet werden kann, dass Hilfe vor Ort möglich ist. Denn erst nachdem man die Flüchtlingshilfe von 31 Dollar auf 9 Dollar pro Kopf aufgrund finanzieller Schwierigkeiten senken musste, setzte sich der momentan noch immer anhaltende Asylstrom in Bewegung. Finanzielle Perspektivlosigkeit ist eine der Hauptursachen, aber vor allem die Destabilisierung vieler Länder durch die USA  wurde als Grund hierfür genannt, verbunden mit der berechtigten Frage: Warum nehmen die Verursacher, also die USA, eigentlich keine Flüchtlinge auf?

Eine Alternative in vielen Bereichen: Junge stellte das Wahlprogramm vor

IMG_6317Spitzenkandidat Uwe Junge stellte das Wahlprogramm ausführlich vor: Ob Energie-, Familien- oder Infrastruktur-Politik, die AfD bietet in nahezu allen Bereichen tragende Lösungen an. Der Obersleutnant, der aufgrund zahlreicher Auslandsaufenthalten insbesondere in islamischen Ländern durch seine Erfahrung glänzte, zeigte sich jedoch auch in allen anderen programmatischen Fragen zur Landespolitik als sattelfest.

Fazit: Veranstaltungen mit Beatrix von Storch und Alexander Gauland voller Erfolg

In Trier war die gestrige Veranstaltung die letzte im aktuellen Wahlkampf, Zeit also, nach den vielen Attacken der Altparteien ein Fazit zu ziehen: Während bei unserer ersten Veranstaltung mit Beatrix von Storch noch etwa 200 Gegendemonstranten zugegen waren, kamen zur gestrigen Gegenkundgebung des Vereins “Für ein buntes Trier” nur noch einige wenige Mitstreiter. Auch Trillerpfeifen-Konzerte im Saal blieben aus, obwohl sich einige bunte Trierer eingefunden hatten. Aufmerksam verfolgten die meisten den Abend, manche fühlten sich so unbeobachtet, dass sie bei den Ausführungen von Junge und Gauland zustimmend nickten.

12495941_608226995996561_290288982630297803_oPetra Kewes und “Breaking Beck”: Kein guter Tag für die Grünen

Nur eine bunte Triererin fiel aus der Rolle, für uns aber wenig überraschend: Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Trier, Petra Kewes, stand plötzlich auf, brüllte etwas in den Saal, um selbigen dann in Windeseile zu verlassen. Wir haben dafür aber Verständnis: Für die Grünen war es wirklich kein guter Tag, auch deshalb, weil Bundestagsmitglied Volker Beck kurz zuvor seine Ämter niederlegte, weil er mit der Droge “Crystal Meth” von der Berliner Polizei vor der Wohnung eines den Beamten bekannten Dealers erwischt wurde.

Großer Dank an die Trierer Bürger, die Polizei und den Kulturring!

Am Ende möchten wir es uns nicht nehmen lassen, uns zu bedanken: Vor allem bei den Trierer Bürgern, die trotz der Verleumdungskampagnen und des durch die Altparteien ausgeübten Drucks den Weg in unsere Veranstaltungen fanden. Und natürlich danken wir auch der Polizei Rheinland-Pfalz, die beide Veranstaltungen souverän, professionell und freundlich begleitete. Großer Dank gilt auch dem Kulturring Euren als Vermieter des Druckwerks: Dieser hatte mit zahlreichen Gegenaktionen zu kämpfen. Von den Parteien im Trierer Stadtrat aufgefordert, die Veranstaltungsräume zu kündigen, vom Verein “Buntes Trier” und seiner Anhängerschaft unter Druck gesetzt und sich dann einer Sachbeschädigung hohen Ausmaßes ausgesetzt gesehen, blieb der Vorstand des Vereines dennoch standhaft und ermöglichte uns die Durchführung der Veranstaltungen: Vielen Dank dafür!