2016-02-11 21.03.47Rund 200 Gäste konnten wir gestern im Eurener “Druckwerk” begrüßen, zu denen sich einige Anhänger des Vereins “Für ein buntes Trier e.V.” gesellten. Die erste Stunde des Abends war deshalb von zahlreichen Störungen und kleineren Übergriffen auf unsere Gäste gekennzeichnet. Nach und nach mussten die Akteure in kleineren Gruppen den Saal verlassen und die bunten Trierer von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt werden.

Das hielt uns jedoch nicht davon ab, die Veranstaltung unbeirrt fortzuführen. Schließlich wollten sich rund 200 Trierer tatsächlich über uns und unsere Inhalte informieren. Nach einem Exkurs durch unser Programm, bei dem Direktkandidat Michael Frisch vor allem unsere Positionen zur Familienpolitik vorstellte, spielten wir einen Video-Gruß unseres Spitzenkandidaten Uwe Junge ein, der aufgrund einer Doppelung von Terminen nicht wie angekündigt bei uns zu Gast sein konnte. Obwohl es sich nur um ein Video handelte, in dem Junge Teile des Programms und sich selbst vorstellte, gab es viel Applaus.Schließlich, und mit viel Spannung erwartet, trat dann Beatrix von Storch ans Mikrofon, die sich zunächst noch einmal dafür entschuldigte, dass die Waffengewalt-Diskussion aus den Fugen geriet und unmissverständlich klar stellte, dass weder sie noch die AfD auf Menschen schießen wolle. Sie trete für den Schutz des Lebens ein, nicht für dessen Zerstörung. Entsprechend war diese Geschichte dann für den Rest des Abends auch bei den Gästen kein Thema mehr.

 

Ideologie im Europäischen Parlament

Im Anschluss stellte die sichtlich gut gelaunte Rednerin die ersten Programminhalte des im April von den Mitglieder zu verabschiedenden Bundesprogramms vor und berichtete von ihrer Arbeit im Europäischen Parlament, in dem so ziemlich alle Inhalte ideologisch bestimmt zu sein scheinen. So wird beispielsweise darüber beraten, die Gleichstellung von Mann und Frau auch auf den privaten Haushalt zu übertragen und per Richtlinie festzulegen, dass auch Männer Hausarbeit zu erledigen haben.Bei der abschließenden Fragerunde spielte die Grenzdiskussion ebenfalls keine Rolle mehr. Besonders viele Studenten hatten Fragen an die Redner, und so war vor allem das Thema Bildung von großem Interesse.

mitgliedwerdenBuntes Trier nicht diskursfähig: Armutszeugnis für Parteien im Stadtrat

Wir blicken zurück auf eine tolle Veranstaltung, bei dem das bunte Trier sich als nicht diskursfähig erwies und belegte, dass beim Verein “Für ein buntes Trier” die Toleranz genau da aufhört, wo Menschen anderer Meinung sind. Traurig an diesem Umstand ist vor allem die Tatsache, dass das mit Unterstützung aller Parteien im Trierer Stadtrat geschah.

Interessante Gespräche und neue Mitglieder

Viele interessante Gespräche ergaben sich mit den Gästen, die ersten Mitgliedsanträge gingen bereits heute morgen ein. Rund 200 Besucher verließen zufrieden Saal. Wir danken allen Gästen, Helfern und vor allem der Polizei, die unsere Veranstaltung dank des bunten Trier mit einer Hundertschaft begleiten musste. Die gesamte Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wir werden in Kürze den Redebeitrag von Beatrix von Storch sowie den Videobeitrag von Uwe Junge an dieser Stelle veröffentlichen.

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