Land unter am Stadttheater?

Land unter am Stadttheater?

In Sachen Marketing könnte das Stadttheater vom Schaulspielhaus Bochum lernen, findet Mario Hau, stellvertretender Kreisvorsitzender der AfD Trier: „Das Schauspielhaus in Bochum schaffte es in der vergangenen Spielzeit, 209.000 Besucher begrüßen zu können. Das entspricht, einer Pressemitteilung des Schauspielhauses nach, einem Einnahmen-Zuwachs von 70%.“

„In Trier derzeit unvorstellbar: Das Haus bildete sogar Rücklagen, um dem neuen Intendanten Johan Simons einen erfolgreichen Start zu ermöglichen. Es wäre also dringend zu empfehlen, dass sich der Stadtvorstand einmal genauer ansieht, was die Bochumer anders gemacht haben. Natürlich sind die beiden Theater nicht direkt zu vergleichen, in Sachen Marketing sieht man jedoch deutliche Unterschiede.“

Sibelius noch nicht im Zeitalter interaktiver Werbung angekommen

Hau weiter: „Betrachtet man nur einmal die Facebookseite des Stadttheaters, fällt sofort auf, dass diese kaum genutzt wird. Überwiegend werden dort persönliche Dinge geteilt und Mitarbeiter vorgestellt, statt die Seite effizient zur Gewinnung von Besuchern zu nutzen. Die Möglichkeit interaktiver Werbung über die sozialen Netzwerke, beispielsweise in Form von Videos, scheint bei Karl Sibelius noch gar nicht angekommen zu sein. Gerne bieten wir jedoch, als erfolgreichste Partei auch in den sozialen Netzwerken, unsere Hilfe an.“

Statt das Theater zu bewerben, drehe sich auch in Sachen Marketing alles um den Intendanten: „Das egozentrische Gehabe des Karl Sibelius zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des Stadttheaters und wirkt sich auch aufs Marketing aus. Man bewirbt insgesamt nicht die Vorstellungen, sondern hauptsächlich die eigene vermeintliche Genialität.  Zu hinterfragen ist überdies, in welcher Form die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) und damit vor allem Thomas Egger ihr Aufgabenfeld vernachlässigt haben.

Stadtvorstand sollte sich das Schauspielhaus in Bochum ansehen

Am Stadttheater liegt vermutlich sehr viel ungenutztes Potenzial verborgen, das nur darauf wartet, von einem neuen und fähigen Intendanten abgerufen zu werden. Als ersten Schritt empfehlen wir dem Stadtvorstand jedoch, sich einmal in Bochum umzusehen, um vielleicht den ein oder anderen positiven Impuls zu gewinnen.“

Kontakt:
Mario Hau
stv. Kreisvorsitzender AfD Trier
Mitglied im Landesvorstand AfD Rheinland-Pfalz
mario.hau@alternative-rlp.de