gruenemeisterinBürgermeisterin Angelika Birk möchte die Trierer ordentlich vermischen: Sie hält eine “gelungene Durchmischung” der Bürger mit Asylbewerbern für die beste integrative Möglichkeit. Integriert werden dabei vor allem die Trierer selbst, in die krude und völlig realitätsferne Welt einer grünen Bürgermeisterin, die den ersten Wortbestandteil ihres Amtes scheinbar völlig falsch deutet. Deshalb, und aus Respekt vor diesem Amt, wird im folgenden Text auch nicht mehr von Bürgermeisterin, sondern nur noch von “Meisterin” die Rede sein.

Ein Kommentar von Mario Hau

Bereitwillig und ohne den Hauch einer Kritik stellte sich Meisterin Birk im vergangenen Jahr den von Merkel verordneten Aufgaben. “Wir schaffen das” wurde auch in Trier zum geflügelten Wort. Der Bürger geriet dabei völlig aus dem Blick, deutlich wurde das in Herbst und Winter, als gegen den Willen der Anwohner der Bau zweier Asylunterkünfte beschlossen wurde, die man der Einfachheit halber als “Sozialbau” bezeichnete. So konnte man wenigstens so tun, als hätte man das Gemeinwohl im Blick. Gleichzeitig werden bis heute viele weitere ungenutzte Wohnräume vorgehalten, um dort Asylbewerber unterbringen zu können, was insgesamt für weitere Verteuerung und Knappheit am Wohnungsmarkt sorgt.

Rassistischer Begriff wird zum grünen Trendsetter im Rathaus

Jetzt folgt die nächste Stufe auf der Eskalationsskala: Den Bürgern verordnet die Meisterin eine gelungene “Durchmischung”, und man wählt tatsächlich und ganz offiziell einen Begriff, der auch den Rassentheorien aus Hitlers “Mein Kampf” entstammen könnte. Selbst Edmund Stoiber galt noch 2002 als Rassist, weil er im Jahre 1988 angeblich vor einer “Durchrassung und Durchmischung” des deutschen Volkes gesprochen haben soll. Aber wo Stoiber vor etwas warnte, sieht Birk die gleiche Sache als etwas Bereicherndes, und so wird der eigentlich rassistische Begriff der “Durchmischung” im Rathaus zum Trendsetter.

Wie sieht es denn aus mit dem Durchmischungs-Erfolg?

Damit zurück in unser Jahrzehnt und zu einer wichtige Frage: Wie sieht es denn derzeit aus mit der gelungenen Durchmischung? Nicht ganz so gut, wie sich Meisterin Birk das vermutlich wünschen würde. Raubüberfälle und sexuelle Übergriffe machen mittlerweile regelmäßig Schlagzeilen, die Täter werden so gut wie immer als “Südländer” beschrieben, die nur gebrochenes Deutsch sprechen. Doch auch weniger offen und vielerorts treten die Folgen der desolaten und von Birk unterstützen Asylpolitik zutage: Wer die sommerlichen Temperaturen ausnutzte und beispielsweise das Südbad besuchte, der wunderte sich vielleicht über den Sicherheitsdienst, der dort patrouillierte. Im vergangenen Jahr war das noch nicht nötig, ebensowenig wie ein Rückzugsraum für Frauen, der während des Altstadtfestes am Domfreihof seinen Platz fand.

Asylbewerber werden erst nach 5 Jahren zu Selbstversorgern

Wenig durchdacht ist auch das Vorhaben der Meisterin Birk, die in Trier untergebrachten Asylbegehrenden in Lohn und Brot zu bringen: Die vorwiegend jungen Männer bringen in der großen Mehrheit keinerlei Qualifikation mit, die sie zu einer Arbeitsaufnahme überhaupt befähigt. Bis aus den Neuankömmlingen Selbstversorger werden, vergehen laut OECD im Schnitt 5 Jahre.

Die gewünschte Durchmischung der Meisterin lässt also auf sich warten. Es dauert dann eben doch etwas länger, bis sich die Deutschen in Birks grüner Parallelwelt integriert haben.