Die Ausstellung Willkommen in Trier, die nun erstmalig auf dem Viehmarktplatz gezeigt wurde, soll Trier wieder einmal als besonders weltoffen und tolerant darstellen. Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) eröffnete diese mit den Worten, es sei weiter wichtig, dass die Willkommenskultur sichtbar gemacht wird.

Für Mario Hau, den stellvertretenden Vorsitzenden der AfD in Trier, ist das verordnete Staatsräson: Immer mehr Menschen sehen die nicht nur von Bürgermeisterin Birk verordnete Offenheit und Toleranz’ als einseitige staatliche Propaganda. Das Jahr 2016 begann mit den verheerenden Vorfällen an Silvester, und endet mit dem schrecklichen Mord an einer Studentin in Freiburg. Für die Politik ist das jedoch Teil einer Realität, der man sich vollständig verweigert. Stattdessen werden überzogene Integrationsbemühungen angestrengt, die in der Hauptsache nicht Deutschland oder die Migranten, sondern vor allem die verschiedenen Hilfsorganisationen und Kirchen bereichern.

Lehnt Integration ab: Niederländische Migranten-Partei “Denk” zeigt die Zukunft

Integration sei schließlich schon in den vergangen Jahrzehnten nicht gelungen: “Bereits vor dem verhängnisvollen Jahr 2015, in dem die Politik von der Kreis- bis zur Bundesebene das Loblied der Willkommenskultur sang, waren in Deutschland starke Tendenzen hin zu Parallelgesellschaften erkennbar. Sogenannte NoGo-Areas sind beispielsweise kein neues Phänomen, deren Entwicklung wurde jedoch rasant beschleunigt. Die in den Niederlanden neu gegründete Partei Denk zeigt dann auch, wohin die Reise in Deutschland gehen könnte: Eine Integration lehnen diese Migranten völlig ab, stattdessen fordern sie in ihrem Parteiprogramm eine gesellschaftliche Neuordnung in den Niederlanden.

Keinerlei Veranlassung, eine Million Menschen im Expressverfahren zu integrieren

Hau weiter: In unserem Grundgesetz ist nicht das Recht auf Integration verankert, sondern das der vorübergehenden Aufnahme Schutzbedürftiger. Es gibt also keinerlei Veranlassung dafür, eine Million Menschen im Expressverfahren zu integrieren, zumal nur ein verschwindend geringer Teil dieser Migranten nach dem Grundgesetz tatsächlich bleibeberechtigt wäre. Die große Mehrheit der Eingewanderten hat, ganz unabhängig vom Wahrheitsgehalt des Fluchtgrundes oder der Herkunft, bereits vor der Ankunft in Deutschland zahlreiche sichere Länder durchquert. Aus Österreich muss man zumindest unserem Kenntnisstand nach ebenso wenig flüchten wie aus Ungarn oder anderen europäischen Ländern.

Mario Hau ist stellvertretender Kreisvorsitzender der AfD in Trier