Land unter am Stadttheater?

Zum Vorhaben, den Ende Juli auslaufenden Vertrag mit dem gescheiterten Intendanten Karl M. Sibelius zu erneuern, erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende der AfD Trier, Mario Hau:

“Aller Voraussicht nach vergibt der Stadtrat gemeinsam mit dem Kulturdezernenten Egger nun auch noch die letzte Chance, halbwegs vernünftig aus dem Schmierentheater um Karl M. Sibelius herauszukommen. Es hätte sich die Möglichkeit für einen Neuanfang geboten, um den Bürgern endlich zu signalisieren, dass man verantwortungsvoll mit ihren Steuergeldern umgeht, und die Konsequenzen aus der Unfähigkeit der Intendanz zieht.

300.000 Euro aus Einnahmen der Verkehrsüberwachung fließen ins Theater

Stattdessen stopft man die vom Theater gerissenen Haushaltslöcher mit Mitteln, die man aus den Einnahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung entnimmt. 300.000 Euro, mit denen man sicher sinnvollere Dinge hätte anstellen können, wie z.B. Finanzierung eines Kunstrasenplatzes oder anderer sinnvolle Dinge für die Allgemeinheit. Nun verlängert man hingegen das Leiden, nicht nur das des städtischen Haushalts, sondern auch das der Trierer Kulturbegeisterten, die dem Stadttheater in nicht geringer Zahl fernbleiben, seitdem Sibelius dort das Zepter schwingt.

Keine Vertragsverlängerung für Sibelius – Projekt “Theater” muss grundsätzlich neu überdacht werden

Es gilt jetzt also ein “weiter so”, weitere vier Jahre bleibt Sibelius aller Voraussicht nach im Amt, mit einem üppigen Gehalt ausgestattet, das deutlich über dem des Oberbürgermeisters liegt.
Die AfD Trier fordert die Verantwortlichen dazu auf, den Vertrag nicht zu verlängern. Herr Sibelius sollte sich, und das völlig berechtigt, nach einem neuen Tätigkeitsfeld umsehen. In der Folge muss das Projekt “Theater” in Gänze und ergebnisoffen neu diskutiert werden. Den Bürgern kann nicht mehr zugemutet werden, ihre öffentlichen Mittel am Augustinerhof so zu verprassen, wie das vor allem seit der Einstellung Sibelius’ der Fall ist.”

mario.hau@alternative-rlp.de