Foto Frisch Bingen 2015Während große Teile der Altparteien in seltener Einmütigkeit verbal gegen die AfD Stimmung machen, schaffen offenbar linksextremistische Täter Fakten: Innerhalb kürzester Zeit ereigneten sich in den letzten Tagen mehrere Übergriffe, Einbrüche und Brandstiftungen, deren Ziel Personen und Einrichtungen der Alternative für Deutschland waren. So wurden in Sachsen-Anhalt bei einem Einbruch die Geschäfts- und Wohnräume des Landesvorsitzenden Andre Poggenburg verwüstet. Ein AfD-Infostand in Neu-Isenburg fiel am Samstag einem Angriff durch mehrere Vermummte zum Opfer, anwesende Mitglieder wurden bedroht. Bei einer Demonstration in Halle kam es zu Übergriffen von 50-60 linken Aktivisten, wobei mehrere Personen verletzt und Fahrzeuge von AfD´lern mit Pflastersteinen beworfen wurden. In der vergangenen Nacht wurde das Fahrzeug der Europa-Abgeordneten und stellvertretenden Bundessprecherin Beatrix von Storch in Berlin angezündet, auch die Scheiben des PKW´s von Marcus Pretzell (MdEP) gingen durch Steinwürfe zu Bruch.

„Wir müssen mit Erschrecken feststellen,“ so AfD-Kreisvorsitzender und Landesvorstandsmitglied Michael Frisch, „dass Demokratie und Meinungsfreiheit in unserem Land durch linke Gewalttäter bedroht sind. Ganz offensichtlich betrachten diese Kreise die hetzerischen Anti-AfD-Kampagnen der Altparteien als Aufforderung zur Selbstjustiz. Wenn Minister Maas eine bürgerliche und demokratische Partei wie die Alternative für Deutschland in die Nähe des Rechtsextremismus rückt und Herr Stegner von der SPD hier keinen Unterschied zu Neonazis mehr sieht, muss man sich nicht wundern, dass Antifa und Co. sich legitimiert fühlen, gegen solche angeblichen Verfassungsfeinde aktiv zu werden.

Hier entsteht ein Klima von Einschüchterung und Angst in unserem Land, das einen demokratischen Diskurs mittlerweile fast unmöglich macht. Es gibt Städte in Deutschland, in denen die AfD keine Versammlungsräume mehr findet, weil Hauseigentümer und Wirte von Linksextremisten massiv bedroht werden. Ich bin gespannt, ob von Seiten der Altparteien hier jetzt ebenso klare Grenzen gezogen werden, wie dies bei der Gewalt von rechtsextremen Gruppen zu Recht passiert. Meinungsfreiheit ist unteilbar – wer sie nur für denjenigen gelten lässt, der die eigene Überzeugung vertritt, hat sie bereits zu Grabe getragen.“