blue-eyes-237438_1920In der kommenden Stadtratssitzung beantragt die Fraktion der SPD, „sexistische und diskriminierende Außenwerbung“ einzudämmen sowie private Betreiber von Werbeflächen seitens der Stadtverwaltung dahingehend zu beeinflussen, sexistische Werbung im öffentlichen Raum auszuschließen. Als Gründe gibt die SPD an, „sexistische Darstellungen“ könnten „Jungen und Mädchen“ nachhaltig „physisch und psychisch“ schaden.

Frei jeglicher wissenschaftlicher Belege schließt sich damit die SPD-Fraktion in Trier einer Forderung des Bundesjustizministers Heiko Maas (SPD) an, der selbiges vor wenigen Wochen ebenfalls forderte. Schon dessen Position wurde, nach übereinstimmenden Medienberichten, innerhalb des SPD-Präsidiums diskutiert. Ein unmittelbarer Zusammenhang mit den sexuellen Übergriffen, die nicht nur in der Silvesternacht deutschlandweit stattfanden, sondern darüber hinaus für tägliche Schlagzeilen sorgen, wurde seitens der SPD hergestellt und hintergründig angeführt.

Islam: Erotische Werbung bestätigt falsches Bild der Frau

Wenn also die SPD-Fraktion in Trier auf die „physischen und psychischen“ Schäden hinweist, die durch sexistische Werbung entstehen, dann ist das nur ein Teil der Wahrheit.  Denn körperliche und seelische Schäden entstehen erst dann, wenn aus anderen Kulturkreisen Eingewanderte durch erotische Werbung dazu animiert werden, Taten wie die an Silvester zu begehen.

Besonders im islamischen Kulturkreis ist eine Wertschätzung oder Gleichstellung der Frau kaum oder gar nicht vorhanden. Offenzügige Werbung unterstützt offensichtlich die falsche Annahme, das sei in unserer abendländischen Kultur ebenfalls der Fall. Dem will die SPD nun damit begegnen, eine Rolle rückwärts in die fünfziger Jahre zu machen.

Anpassung statt Abschreckung: Wie sich das politische Establishment vor der Wahrheit drückt

Statt abschreckender Strafen, oder einer umgehenden Rückführung in ihr Heimatland, haben die Täter deshalb nichts zu befürchten, im Gegenteil. Unsere Gesellschaft wird dahingehend verändert, kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen. Und auch vor Gericht lässt man Milde walten, so kommt es, dass selbst Vergewaltiger auf freiem Fuß bleiben.  Angesichts der Tatsache, dass ausgerechnet Heiko Maas oberster Dienstherr des Justizwesens ist, verwundern solche Urteile nicht. So wie das im Fall einer 14jährigen Schülerin aus Lehrte: Der Syrer Bashar K. (21), der die 14jährige vergewaltigte, wurde zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, verließ den Gerichtssaal als freier Mann und muss auch eine Abschiebung nicht befürchten. Sein ihm bei seiner Tat behilflicher Bruder (16), der das Opfer zum Vergewaltiger führte, wurde zu nur 100 Sozialstunden verurteilt.

Zuviel Haut sorgte 1953 für einen Skandal mit Verbot des Motivs Quelle: Palmers Textil AG

Zuviel Haut sorgte 1953 für einen Skandal mit Verbot des Motivs (Quelle: Palmers Textil AG)

Parteien wie die SPD sind es, die solche Zustände nicht nur möglich machen, sondern völlig unvermögend sind, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Statt ein Verbot sexistischer Werbung zu fordern, sollten sich alle Parteien endlich dafür einsetzen, unsere Werte zu verteidigen. Und das gelingt nur durch Abschreckung und rigoroses Durchgreifen.

Wer Frauen bedrängt oder vergewaltigt, hat sein Gastrecht endgültig verwirkt

Wer in Deutschland eine Frau sexuell bedrängt oder gar vergewaltigt, hat sein Gastrecht dauerhaft verwirkt und das Land umgehend, oder nach Haftentlassung, zu verlassen. Und wenn sein letzter Blick auf Deutschland eine Werbetafel mit der neuesten Dessous-Kollektion streift, dann wird er vielleicht begriffen haben, dass das wohl doch kein Zeichen dafür ist, Frauen in Europa wie Freiwild behandeln zu können.

Kommentar: 
Mario Hau

stellvertretender Kreisvorsitzender AfD Trier
mario.hau@alternative-rlp.de