shutterstock_92888230Im Vorfeld unserer Veranstaltung mit Beatrix von Storch, die am 11.02. um 19 Uhr im “Druckwerk Euren” stattfinden wird, sorgen die Trierer Stadtrats-Parteien für Verwunderung. In einer gemeinsamen Erklärung stellen sie fest, dass die AfD die Veranstaltung nicht durchführen darf:

AfD muss Veranstaltung mit Beatrix von Storch absagen

Wer zu einer Wahlkampfveranstaltung eine Politikerin einlädt, die einen Schießbefehl gegen flüchtende Frauen, Männer und sogar Kinder an der Grenze fordert, steht außerhalb unserer rechtsstaatlichen Prinzipien. So jemandem darf eine demokratische Partei kein Forum bieten.

Die geplante Veranstaltung der AfD Trier mit ihrer stellvertretenden Bundesvorsitzenden, die mit ihren Parolen in unserer Stadt auftreten soll, zeigt, dass auch die Trierer AfD deren menschenverachtende und rassistische Ansichten teilt.

Die AfD hat in jüngster Zeit mehrmals gezeigt, dass sie außerhalb des demokratischen Spektrums steht. Der Auftritt einer Person mit derart verachtenswürdigen und menschenfeindlichen Positionen auf ihrer Wahlkampfveranstaltung muss nun endlich jeder und jedem die Augen öffnen und klar machen: Die AfD ist unwählbar!”

gez.
Antje Eichler (Bündnis 90/Die Grünen), Darja Henseler (Piratenpartei), Udo Köhler (CDU), Christiane Probst (FWG), Tobias Schneider (FDP), Sven Teuber (SPD), Katrin Werner (Die Linke)”

Dazu halten wir fest:

· Beatrix von Storch hat niemals einen “Schießbefehl” gegen Frauen, Männer oder Kinder gefordert. Diese Behauptung ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Sowohl Frauke Petry als auch damson-jungeBeatrix von Storch haben lediglich geltendes Recht zitiert. Und ein “Schießbefehl” existiert dort nicht, ebenso wie es natürlich und richtigerweise untersagt ist, auf Kinder zu schießen. Nur um das noch einmal festzuhalten: Niemand in der AfD will an der Grenze auf Asylbewerber schießen, egal ob Männer, Frauen oder Kinder! Nachweislich haben weder Frauke Petry noch Beatrix von Storch etwas derartiges gefordert.

· Es ist bezeichnend, dass sich selbst verdiente Stadtratsmitglieder dazu hinreißen lassen, sich an diesen Verleumdungen zu beteiligen. Dass die CDU in ihrer “Verantwortungsgemeinschaft” mit den Grünen sich bereitwillig vor deren Karren spannen lässt, verwundert nicht. Dass aber beispielsweise die FWG dieser Hetze ihre Unterschrift nicht verweigert, erstaunt uns.

Die Demokratie verlässt gerade mit einem tösenden “Humba Täterä” die Stadtgrenzen Triers, unter Mithilfe aller scheindemokratischen Parteien im Stadtrat. Man muss nicht mit uns einer Meinung sein. Zur Demokratie gehört jedoch der Respekt, andere Meinungen zuzulassen, statt den politischen Gegner zu verleumden und zu diffamieren.

Wir lehnen uns jedoch gelassen zurück und sehen weiterhin erfreut dabei zu, wie sich die Parteien in Trier selbst entlarven. Und freuen uns nach wie vor auf die Veranstaltung mit Beatrix von Storch.